Polyphonic Museum @ Ritournelle Festival 2023

BlitzClub - Eröffnung 21.10.2023 23:00

Anton Kaun, Karin Zwack & aus (Yasuhiko Fukuzono, Tokyo)

sound installation / Konzert rumpeln





Halbe Treppe

Ein dialogisches Ausstellungsprojekt von grafzwack

im Kunstraum achtzehnkommazwei
Georgenstraße 72
80799 München

9. bis 26. Oktober

Öffnungszeiten: 22.- 24.Oktober 2021 | jeweils 15 – 18 Uhr und nach Absprache


Von Halben Treppen, Umwegen, Hindernissen und unerhofften Freiflächen.



 


Polyphonic Museum

 

August 2021

My installation HALSAR with Yasuhiko Fukuzono (a.k.a. aus) is now part of the Polyphonic Museum, curated by Adam Langer

http://www.polyphonic.museum/

Kivet

January 2021 
 
online exhibition 
KIVET 
 
works from my artist residency at Porvoo Art Factory in July 2020
developed in Porvoo, Helsinki and on Klovharun Island / Finland


Places to hide


PLACES TO HIDE
grafzwack | ein Gemeinschaftsprojekt
von Maria Graf und Karin Zwack

Fotografien
Juli 2019 - Juli 2020


Stadtcafé im Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München
Öffnungszeiten Mo 10 - 18 Uhr | Di - So 10 - 0 Uhr


Zusammen(Schluss)


ZUSAMMEN(SCHLUSS)
short time GALERIE Kunstbüro

Eröffnung Freitag 24. Mai 2019 / 18-23 h
Abschlussfest Mittwoch 29. Mai / ab 16 Uhr
Ausstellung 25.5. – 29.5. / nach Vereinbarung 

Sigrid Calon, Barbara Donaubauer, Grafzwack, Elli Hurst, Julia Pfaller, Isabell Tondre und Michaela Wühr
Kuratiert von Elli Hurst und Kathrin Winter

KUNSTBÜRO // short time GALERIE
Alte Akademie / 5. Stock / Raum 519
Neuhauser Strasse 8-10 / Eingang Kapellenstrasse
80333 München 









Im Werkraum


Herzliche Einladung zur Gemeinschaftsausstellung
I m  W e r k r a u m
kuratiert von Katharina Deml

Gemeinsam mit vielen anderen Künstlern zeige ich dort Bilder aus meiner Artist Residency in Tallinn. 

Atelier Evi Forsthofer | Kellerstrasse 14 | 85283 Wolnzach
24.11. + 25.11.
8.12.
22.12.
jeweils 10 - 18 Uhr


 


Fotos: Katharina Deml

Halsar

HALSAR
eine Installation von aus (Yasuhiko Fukuzono)
und Karin Zwack

2-channel video installation

16'00'' / 13'38''
 












Die Installation Halsar besteht aus zwei zeitlich unabhängig voneinander laufenden Videoloops. Sie zeigen Standbilder aus Webcams, die ursprünglich der Dokumentation der Witterungsverhältnisse in abgelegenen Regionen Islands dienen. Es sind nicht nachbearbeitete, teilweise von Überblendungen und Bildstörungen gezeichnete Landschaften, die Karin Zwack über einen Zeitraum von sechs Jahren für das Projekt sammelte und selektierte. Jedes Bild ist mit einer minimalistischen Klangkomposition versehen, die von dem japanischen Musiker Yasuhiko Fukozono (aus) erarbeitet wurde.
Im immer neuen Zusammenspiel zweier audiovisueller Loops verdichtet sich die Installation zu einem Gefüge aus mehrschichtigen Bedeutungen.
Die Stills der technologischen Überwachung erinnern in Perspektive und Aufbau an die Landschaftsbilder der romantischen Naturmalerei. Und doch wird deren Idee einer urtümlichen, ungezähmten Natur hier umgekehrt: Landschaft wird technologisch durchdrungen und kontrolliert – und die Bilder entstehen nur durch diese Überwachung. Das ist auch ein radikaler Bruch mit dem stereotypen Naturbild Islands, das Postkartenkalender und touristische Sehnsüchte anfüllt.
Der Versuch der Kontrolle und Aneignung der Landschaft durch die digitale Überwachung wird gleichzeitig aber gebrochen. Die Bildstörung – das Überblenden des Bildbereichs, das technologische Rauschen, die Unschärfe der Komprimierung – macht die Landschaft abstrakt. Sie enthebt die Bilder aus ihrer Funktion. Sie schafft eine eigene Ästhetik, löst neue Erzählungen aus.
Die Klangspuren Yasuhiko Fukuzonos nehmen diese Bilder noch weiter aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang. Sie betten sie in einen neuen Kosmos, der von Schlagbildern und Elementen der Realität und den abstrakten Strukturen des Digitalen geprägt ist.
Es tut sich ein Zwiespalt auf, zwischen der kalten, technologischen Überwachung von Landschaft und der kontemplativen Ästhetik, die darin liegt. Die Installation vermittelt so auf verstörende Weise, wie widersprüchlich Landschaft im Zeitalter ihrer technologischen Vereinnahmung erfahren werden kann.

***

The installation Halsar consists of two video loops showing still images of webcams. These were originally used to document the weather conditions in remote regions of Iceland. They are original images - not post-processed -, some of which are cross-faded and distorted, which Karin Zwack collected and selected over a period of six years. Each picture is provided with a minimalist sound composition, which was developed by Japanese musician Yasuhiko Fukuzono (a.k.a. aus).
In the ever-new interplay of two audiovisual loops, the installation condenses into a structure of multi-layered meanings. The stills of the technological monitoring are reminiscent in perspective and structure of the landscapes of romantic nature painting. The romantic idea of ​​primeval, untamed nature is reversed: landscape is technologically permeated and controlled; the pictures are created through this process. There is a conflict between the cold technological surveillance of landscape and the contemplative aesthetic that lies within it. The installation thus disturbingly conveys how contradictory landscape can be experienced in the age of its technological appropriation.






 




Wartezimmer


grafzwack | ein Gemeinschaftsprojekt von Maria Graf und Karin Zwack

Fotografie, Zeichnung

26. Oktober - 17. November 2018
Eröffnung Freitag 26. Oktober 18 Uhr

Finissage Samstag 17. November 15-18 Uhr

geöffnet 27. und 28.10. 15 - 18 Uhr 
und nach Vereinbarung
von außen jederzeit einsehbar

in der Zwischennutzung window 

St.-Bonifatius-Str. 1
81541 München-Giesing




 







Die Zeichnungen von grafzwack entstehen als Gemeinschaftsarbeiten nach einem PingPong-System: Im Austausch führen Maria Graf und Karin Zwack die Ansätze der jeweils anderen fort, erweitern, reduzieren oder kontrastieren gegebene Formen. Die Fotografien sind Einzelarbeiten. Zeichnungen und Fotografien werden in der Hängung in Beziehung zueinander gebracht. Die Arbeiten handeln von der Welt als Transitzone, zwischen urbanen und ruralen Räumen, Natur und Gesellschaft, dem sich Anfreunden mit einem Ort und dem Fremd sein, dem Flüchtigen und dem Bleibenden.

In der aktuellen Ausstellung Wartezimmer verweisen viele Arbeiten auf Orte oder Momente des Wartens. Die Fotografien zeigen globale „Unorte“, ehemalige Wohn-, Freizeit- und Produktionsräume und eben auch tatsächliche Wartezimmer und Wartesituationen.
Viele Schauplätze befinden sich in einem Zwischenzustand, von einer Phase auf die nächste, von einem Ereignis zum nächsten.

In unserer Gegenwart ist es häufig das Ziel, das Warten als unproduktive Zeit abzuschaffen, um die Effizienz zu steigern, sich selbst und seine Arbeitsabläufe zu optimieren.
Den Künstlerinnen geht es hingegen darum, das Warten anders zu betrachten. Als Zeit für Kontemplation, als zusätzliche, gewonnene Zeit - nicht eingetaktet in die Verwertungslogik. In ihren Motiven suchen die Künstlerinnen gerade danach, im Unfertigen zu verweilen, im "Dazwischen" eine neue Ebene und neue Geschichten zu entdecken.

Das Haus in der St.-Bonifatius-Straße 1 befindet sich seit langem im Wartestadium.  
Mit der kulturellen Zwischennutzung möchten grafzwack ausloten, was sich dort jenseits ökonomischer Optimierungsstrategien für die Stadt eröffnen lässt. 



Zwischennutzung St. Bonifatiusstrasse 1


Samstag, 8.9.

Einzug in die neue Zwischennutzungs-Schaufenstergalerie window
in der St. Bonifatiusstrasse 1
Ausstellung Horizonte von Asta von Unger und Karin Zwack

17 Uhr
Joasihno Mobile Disco
Straßenkonzert mit Joasihnos elektronischem Wunderkoffer
St. Bonifatiusstrasse 1 
Eintritt frei 


zwei Tage vorher
Foto Asta v. Unger
Foto Asta v. Unger
 
Foto Sandra Tamas


Artist Residency at EAA Tallinn

Some views from my residency on top floor of Tallinna Kunstihoone /the Tallinn Art Hall building
June 2018



















Thanks to Silja and Piret from Estonian Artists' Association and to Kulturreferat München